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Warum Fachkräfte 2026 aktiv umworben werden müssen

Der Fachkräftemangel im Schweizer Handwerk ist längst kein Randthema mehr. Elektro-, Sanitär- und Metallbaubetriebe berichten seit Jahren von offenen Stellen, die sich über Monate nicht besetzen lassen. Was viele Betriebe dabei unterschätzen: Das Problem liegt nicht an fehlenden Fachkräften, sondern daran, wie sie heute erreicht werden müssen.

Der Arbeitsmarkt hat sich gedreht

Früher war es üblich, eine Stelle auszuschreiben und auf Bewerbungen zu warten. Heute sind die meisten guten Fachkräfte bereits angestellt und suchen nicht aktiv. Sie sehen ein Inserat gar nicht, weil sie kein Jobportal mehr durchstöbern. Ein Wechsel kommt für sie nur dann infrage, wenn ihnen ein konkretes, passendes Angebot direkt begegnet.

Klassische Inserate erreichen die Falschen

Ein Inserat auf einem Jobportal erreicht in erster Linie Menschen, die aktiv auf Stellensuche sind. Das ist eine kleine, oft bereits umkämpfte Gruppe. Wer nur auf diesen Kanal setzt, konkurriert mit jedem anderen Betrieb, der dieselbe Fachkraft sucht, um dieselben wenigen aktiven Bewerber.

Was aktive Ansprache wirklich bedeutet

Aktive Rekrutierung heisst nicht, wahllos Nachrichten zu verschicken. Es bedeutet, die eigene offene Stelle dort sichtbar zu machen, wo sich Fachkräfte tatsächlich aufhalten, und ihnen ein Angebot zu zeigen, das sich vom Rest abhebt: eine klare Aufgabenbeschreibung, sichtbare Vorteile der Anstellung und ein einfacher, schneller Weg zur Bewerbung.

Was das für Ihren Betrieb heisst

Betriebe, die weiterhin nur auf klassische Inserate setzen, werden es 2026 schwerer haben als in den Vorjahren. Die gute Nachricht: Wer seine Stellenanzeige und Ansprache anpasst, kann sich in einem Markt mit wenig Konkurrenz um genau diese aktive Ansprache deutlich abheben.

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