Wie Handwerker heute wirklich nach Jobs suchen
Wer eine offene Stelle im Handwerk besetzen will, orientiert sich oft noch an der klassischen Vorstellung: Inserat schreiben, auf ein Jobportal stellen, warten. Doch die Art, wie Fachkräfte im Handwerk heute tatsächlich nach einer neuen Stelle suchen, sieht in der Praxis anders aus.
Weiterempfehlung schlägt Jobportal
In kaum einer Branche ist Mundpropaganda so wirksam wie im Handwerk. Viele Fachkräfte wechseln, weil ein Kollege, ein ehemaliger Lehrmeister oder ein Bekannter von einer offenen Stelle erzählt hat, nicht weil sie aktiv ein Portal durchsucht haben.
Social Media statt Jobbörse
Instagram und WhatsApp sind für viele jüngere Fachkräfte der erste Kontaktpunkt, wenn es um einen Betrieb geht. Ein Blick auf den Instagram-Account eines Unternehmens sagt oft mehr über den Arbeitsalltag aus als ein trockenes Stelleninserat.
Auch Suchmaschinen und KI-Tools verändern sich
Zunehmend wird nicht mehr nur bei Google gesucht. Auch Werkzeuge wie ChatGPT werden für Fragen rund um Arbeitgeber und Berufswahl genutzt. Betriebe, die online kaum sichtbar sind, tauchen in solchen Antworten schlicht nicht auf.
Was das für die Stellensuche bedeutet
Für Handwerksbetriebe heisst das: Die eigene Sichtbarkeit entscheidet zunehmend darüber, ob eine Fachkraft überhaupt auf die offene Stelle aufmerksam wird, unabhängig davon, wie gut das klassische Inserat formuliert ist.
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